Es ist sowieso in meiner Arbeit so, durch die teilweise getrennten Bereiche. Und insofern habe ich auch einen sehr langen Tisch. Ein Meter daneben ist eine andere Arbeit, als den Meter woanders. Und es ist auch so, wenn ich jetzt klassische Kreativarbeit mach¹, dann sitz ich auch hinterm Computer, weil da mag ich es nicht, wenn jemand reinschaut. Das halt ich dann nicht aus. Einen Meter daneben, da mach ich dann Buchhaltungssachen. Da steht dann nichts davor weil da hätte ich es sehr gern, da will ich eigentlich, wenn einem mal jemand reinschaut, denn dann könnte ich was delegieren. Also so ist es schon auch irgendwie anorganisiert. (h&b_ubermorgen_lizvlx_1_1) Ich mein´, so zwei i-Macs nebeneinander, damit man so zwei Augen vor sich hat, oder was weiß ich was, aber ich würde nicht so Stellwände machen. Denn das ist keine Barriere. Da hat man eher selber das Gefühl, daß man was verpaßt. Und das ist nicht erträglich. (h&b_ubermorgen_lizvlx_1_2) Lärm stört mich überhaupt nicht, hindert mich auch nicht, weil ich mag´s eher. Ich bin eher der Typ, der den Fernseher aufdreht und einen Sound dazu auflegt, oder alle Sounds am Computer eingeschaltet hat. Wenn fünf Leute gleichzeitig telefonieren, dann hindert mich das eigentlich auch überhaupt nicht. (h&b_ubermorgen_lizvlx_1_3) In so dot com oder sicher vielen Unternehmen der Werbebrache sind mindestens fünf Leute in diesem Zimmer. Ich mein, hier sitzen wir manchmal auch zu fünft in diesem Zimmer, und da gibt es einen groove, der manchmal auch durchaus besser ist, aber das ist nicht etwas was wir unbedingt dauernd haben wollen. (h&b_ubermorgen_lizvlx_1_5) Es nützt nichts darüber zu reden, ob man ordentlich arbeitet. Da ist es so, tun um es zu zeigen, ist besser als darüber zu reden. Und der Vorteil ist, es ist dann natürlich, daß es auch ordentlich ist. (h&b_ubermorgen_lizvlx_1_8) Das ist immer ein schwieriges Thema. Es ist so, das wir eigentlich im Bureau nicht streiten. Weil drinnen eben produziert wird und wir nicht streiten. Eigentlich. Außer halt in irgendwelchen Situationen, wo man sich halt streitet. Aber das ist eher selten. Ich weiß nicht, wie das beim Hansz ist, aber für mich hat das Streiten eigentlich überhaupt nichts dort verloren. (h&b_ubermorgen_lizvlx_1_9) Ich bin nie zufrieden mit der Ordnung der Dinge. Ich bin ständig am Optimieren der Ordnung, und nicht aus einem Ordnungswahn, sondern aus Freude an der Optimierung, sozusagen. (h&b_ubermorgen_lizvlx_1_11) Was könnte man noch verbessern, außer unserer Sessel? (h&b_ubermorgen_lizvlx_1_12) Er tut eh die ganze Zeit etwas. Es bin eher ich, die es plant. Und er gibt eher die Anregungen. (h&b_ubermorgen_lizvlx_1_14) Ich hasse Perfektion. Ich bin definitiv zu faul dafür. (h&b_ubermorgen_lizvlx_1_15) Mit den Katzen sprechen, essen, fernsehen, gar nicht so viel, was lesen, billige Zeitungen und Zeitschriften lesen, telefonieren, ... (h&b_ubermorgen_lizvlx_1_16) Ich bin eigentlich ständig dabei anstehende Anregungen aufzuarbeiten und versuche eher weitere Anregungen von mir fern zu halten. (h&b_ubermorgen_lizvlx_1_17) Ich hab eigentlich immer bzw. meistens nur einen Zettel oder gar nichts. Aber nicht weil ich es geplant habe, sondern ich habe eher die Sachen im Kopf. Und vergesse viel. Aber hab auch eher den Anspruch, daß die Sachen, die mir nicht im Kopf bleiben, nicht so eine Realität haben. (h&b_ubermorgen_lizvlx_1_18) Und deshalb ist es bei den meisten Gesprächen auch so, daß der Hansz mit irgendwelchen Stapeln kommt und ich sitz da als kleines Zniachterl (Schwache), hab maximal einen Zettel und fühle mich wie der letzte Looser. Gegen einen Stapel Papier ist man machtlos. Das ist klar. Und vor allem, wenn der andere so veranlagt ist, daß die Sachen, die irgendwo da sind, auf dem Papier stehen, irgendwo. Und ich meinŒ, es wäre lächerlich, wenn ich pro forma jetzt irgendwelche e-mails ausdrucken würde oder so. (h&b_ubermorgen_lizvlx_1_19) Diese bürokratischen Dinge, die mache eher ich, und das mach ich eigentlich auch recht gern. Weil das eher so Entspannungsarbeit ist, wie Abwaschen. Und Produktion mach eben eher zum größten Teil ich, aber Öffentlichkeitsarbeit, das mach ich nicht. Das kann ich nicht. Und ich leiere auch keine Geschäfte an. Und ich erzähle auch Leuten nicht was und wie alles toll ist, was wir machen, weil ich mich eher als Privatperson sehe. (h&b_ubermorgen_lizvlx_1_20) Du kannst das größte Problem haben, wenn die Katze gerade so süß tut, dann finden alle die Katze so süß und die ist dann viel wichtiger. Und das funktioniert auch bei jedem. Das ist ein definitiv professioneller Anteil. Andere haben halt Zimmerpflanzen. Das klingt jetzt sehr gemein. (h&b_ubermorgen_lizvlx_1_22) Mit Soll und Haben kann ich sowieso nichts anfangen. Ich weiß nie welches welches ist. Ich kann mit beiden nichts assoziieren. (h&b_ubermorgen_lizvlx_2_3) Keine Ahnung, was geil ist - vielleicht den chinesischen Kaiserpalast neu bauen, aber das dauert zu lang. Aber wenn man etwas wirklich Geiles machen will und man hat keine Lust, dann ist es auch nicht lustig, das ist auf jeden Fall so. Es gibt Zeiten, da interessiert mich wirklich gar nichts. (h&b_ubermorgen_lizvlx_2_5) Und das ist auch manchmal ungut. Es funktioniert bei mir selten, daß ich finde, ich mache jetzt so ein tolles Projekt, das mich dann so motiviert. Ich bin für so etwas auch viel zu kindisch, ich weiß nicht, ob es kindisch ist, aber ich denke mir das halt so, ... (h&b_ubermorgen_lizvlx_2_7) Das Einzige, wofür ich wäre ist, daß wir ganz langsame Computer kriegen, dann hast du Zeit, wenn Photoshop gerade irgendeinen Filter ausrechnet. (h&b_ubermorgen_lizvlx_2_9) Andere Menschen ist immer schlecht. Ich brauche ein Büchergestell, brauche keinen anderen Menschen im Bureau, dann wäre es ok. Aber so ist es auch ok. (h&b_ubermorgen_hans_1_1) Hm. Na, ich glaube, generell glaube ich es ist ziemlich standardmäßig. Ikea lifestyle. Das macht das Ganze konform und kompatibel zu 50% der anderen Bureaus, die es so gibt in dieser Stadt oder in Europa. Speziell machen es eigentlich nur die Personen die drinnen sind. Und das, was da gemacht wird. Dadurch wird¹s extrem, aber das finde ich auch geil. Ich hab´s auch gemerkt, immer, wenn ich es chaotisch habe im Kopf, dann brauche ich die Ordnung, im Bureau, aber auch sonst irgendwie, und wenn es chaotisch ist in der Birne, oder in dem Projekt oder in dem, was ich mache oder was wir machen, dann brauche ich wieder Ordnung auf dem Tisch und umgekehrt. Chaos, wenn drinnen Ordnung ist, dann brauche ich draußen das Chaos. Es braucht immer eine Chaosabteilung und eine Ordnungsabteilung, damit´s funktioniert. Also das ist für mich eher das Spezielle daran. (h&b_ubermorgen_hans_1_4) Ich habe auch gemerkt in den letzten drei Monaten, dadurch, daß dieses Bureau so bureaumäßig ist, auch von den Merkmalen, daß ich das Gefühl habe ich arbeite. Und mit dieser Einstellung auch das Negative, auch eine gewisse...Das ist meine Vision genau nicht. Meine Vision ist die Arbeit, das, was mich real interessiert, forschungsmäßig, künstlerisch, kommerziell, in ein Ding reinzubekommen, das nicht Arbeit ist, den negativen Charakter der Arbeit nicht haben muß. (h&b_ubermorgen_hans_1_6) L: Ich gehe laufen oder mal spazieren am Kanal, schau TV, geh manchmal was essen, mache einen Kaffee, gehe auf die Toilette, treffe mich mit jemandem zum Quatschen oder gehe schnell etwas einkaufen, ...tu telefonieren... (h&b_ubermorgen_hans_1_10) L: Kommt darauf an. Ich kann wochenlang nicht rausgehen und vor dem TV absaffen bis ich merk, jetzt sollte ich wieder arbeiten oder so, kann aber auch viel aktiver sein. Raus rein und. Es ist eben die Frage, es kommt darauf an, ob ich es als Arbeit empfinde oder nicht. Wenn ich es als Arbeit empfinde, dann bin ich eher vor der Glotze, und die Pausen könnten dann zu Tagen werden, und die Tage zu Wochen. Das kann auch passieren. Und das andere, das sein kann ist, daß ich draußen arbeite. Nehme irgendwie ein paar Unterlagen mit und setz mich in die Sonne und telefoniere dann. (h&b_ubermorgen_hans_1_11) Wobei mir ist es langsam unangenehm. Ich mag nicht so arbeiten. Ich mag wirklich nicht so arbeiten. Ich mag lieber, mag das wirklich lieber kombiniert haben. Aber das ist ein ungelöstes Problem. Das ich high level Kommerzprojekte machen muß, die soviel Kohle reinpumpen, daß das ganze finanzierbar ist, und du dir die Freiheit kaufen kannst. Und wie schaffst du es, auf diesem level zu produzieren und wie schaffst du es mental zu sagen, ich produziere jetzt auf diesem hohen level kommerziell, aber ich schaff´ das bei den anderen Sachen nicht auf diesem level zu produzieren, weil ich einfach ausgepumpt bin, diese Schwierigkeit, ... (h&b_ubermorgen_hans_1_12) Eigentlich nur eine gesunde Motivation. Und Vertrauen in die Qualität der anderen Leute. Aber ich kann´s nur geben. Ich bekomm´ die Motivation nicht, die ich bräuchte. Ich bin da primitiv. Ich brauch´ da ab und zu einen Tritt in den Arsch und ab und zu jemanden, der sagt, das ist geil. (h&b_ubermorgen_hans_1_16) Wenn der Idealismus riesengroß ist, sind auch die Fehler riesengroß. Dann knallt es so schön zusammen und dann ist es eine existentielle Frage, ob dieser Fehler nun gelöst wird oder zumindest analysiert, nicht noch mal gemacht wird. In letzter Zeit war ich eher apathisch, aber vor allem dadurch, daß der level, auf dem wir operieren können, viel höher ist. (h&b_ubermorgen_hans_1_18) Das ist auch nicht viel anders, als wie wir das Zimmer geplant haben. Wo man so pseudo-3D mäßig die Sachen da so reinzeichet. Also erinnert es mich eher an die Planung als an das Zimmer selber. Und unabhängig davon freut es mich, dass der Boden sauber ist. (h&b_ubermorgen_lizvlx_bi_1) Da justiere ich wohl irgendwas. So zwei Pixel nach oben oder unten.... (h&b_ubermorgen_lizvlx_bi_1a) Stimmen kann es sowieso nicht. Es stimmt insofern, dass sein Platz viel präsenter ist. Und ich würde diesen Platz sowieso nicht haben wollen. Also insofern stimmt es, würde ich sagen. (h&b_ubermorgen_lizvlx_bi_2) Und ich würde natürlich das Bild bevorzugen, das eine leicht verfälschte Wirklichkeit wiedergibt. Als eines, das meiner Wirklichkeit näher kommen würde. (h&b_ubermorgen_lizvlx_bi_3) Sehr vorteilhaft. Die Fenster sind geputzt. (h&b_ubermorgen_lizvlx_bi_5) Da siehst du echt die Trashecke, die niemanden interessiert. Also die leeren Ordner, also den Pseudoordner von der Bank, den du als Marketinggeschenk bekommst und nie verwendest. Das sinnlose Buch von der Ars Electronica, das du zugeschickt bekommst und in den Kasten stellst, weil du´s eh nicht liest, und das ist sozusagen die Ablage, wo du dir denkst, du müsstest einmal reinschauen. Das steht da direkt an der Wand. (h&b_ubermorgen_lizvlx_bi_6) Eben den Eindruck, wie der Hans eben gerade gesagt hat, wie wir die letzten zwei Jahre gearbeitet haben, ziemlich straight, und ziemlich tayloristisch. Und weiter und der nächste. Arbeitsschritt eins, zwei, drei usw. Aber es war irgendwie ... Bureau spielen halt. (h&b_ubermorgen_bi_1) Was jetzt die Effekte davon sind, das ist jetzt noch nicht ausgegoren. Weil eben der Hans momentan neben dem Bett arbeitet und ich kann auch bei mir im Bett arbeiten, aber auch da, aber es ist so extrem konzentriert, es ist eben so richtig so, eben so, alles an seinem Platz, und man merkt, daß damals alles an seinem Platz hat sein müssen, weil sonst wäre sofort Chaos entstanden, weil alles so konzentriert war und jetzt in dem Sinn mehr Freiheitsgrade hat, was aber auch den Nachteil hat, du siehst nicht so schnell, wenn das Chaos sich schon anbahnt, habe ich das Gefühl. (h&b_ubermorgen_bi_2) Es macht einfach keinen Sinn, es ist keine, wie soll ich sagen, für das, was wir machen, ist es keine Lösung. Es ist keine Möglichkeit. Es ist wider die Natur der Sachen, die wir machen und der Art, wie wir arbeiten, eigentlich. Für mich war es ein Bureau-Spiel. Ganz einfach. Und es ist ja auch lustig, das dann zu sehen, eben die bene, das bene Bureau, was wirklich ein Bureau ist, wo sogar Bureaumöbel, glaube ich, oder Lösungen verkauft werden für Bureaus, ist lustig, bei uns war es eher ein Bureau-Spiel, wobei wir jetzt eher die Möglichkeit haben, die Vorteile eines Bureaus, nämlich die Strukturen, die konfigurierte Situation, usw. die Vorteile können wir uns ja behalten. Unser Archiv z.B. ist ziemlich gut strukturiert, unser Ordner System, so wie wir unsere Daten, software- wie hardwaremäßig organisieren, auch die Geräte sind nach wie vor zentral, Faxgeräte und Modems, ... (h&b_ubermorgen_bi_2a) Die Wichtigkeit von den Sachen ist eigentlich untergegangen. Aber wir kriegen auch sicherlich viel, viel weniger Faxe, zum Beispiel. (h&b_ubermorgen_bi_3) Für mich ist es jetzt ein Instrument, früher war es für mich ein Inhalt, dieses Bureau-Spielen. (h&b_ubermorgen_bi_4) Wir tun jetzt eher, von der Tendenz her, mehr quatschen und dann an die Kisten gehen. Und nicht an den Kisten sein und dahinter quatschen, sozusagen. (h&b_ubermorgen_bi_5) Waren diese Bilder, die wir vorher gemacht haben nicht eigentlich eine Illusion, die nicht aufgegangen ist? (h&b_ubermorgen_bi_5a) und ich kann in Berlin in dem Lab nicht mehr arbeiten. Lauter Leute vorm Computer oder Leute, die alleine dasitzen, eigentlich genau das ist auch das Problem, ein Mensch, der zu dir kommt und mit dir quatscht, eigentlich ein Problem ist. Und entweder du sagst, naja, ich laß mich stören, aber eigentlich ist es eine Störung, das halte ich nicht mehr aus und das haben wir auch damals besprochen, das Problem, die Kommunikation da zwischen uns, und daß man den anderen anquatscht, der gerade in irgendetwas drinnen ist und deshalb eben wirklich gestört wird. (h&b_ubermorgen_bi_7) Für mich ist das was ganz anderes. In dem Moment wo das Bild entstanden ist, sind wir genau am Entwickeln von Kunstmarktprodukten und sind es auch noch und haben über Strategien diskutiert. Das Bild und die Auseinandersetzung über den Raum hat dazu geführt, daß wir gesagt haben, nein, wir müssen das jetzt umfigurieren, sonst brauchen wir das Business gar nicht angehen. Wir müssen anders denken, eben, wie gesagt, in der dotcom Zeit haben wir gedacht in Kategorien wie “Wie ist der Markt? Gibt es Leute, die das können, was wir verkaufen, die das können, was wir können, haben gemerkt, da gibt es nicht so viele, der Markt ist zwar da, aber ist dann zusammengeklappt, es war gut, daß wir das eben nicht gemacht haben. Es gibt konkrete Vorgaben, wie man so was macht, an die man sich halten kann, wie Visitenkarten, wie Papier, na diese Art von Logik und jetzt die neue Challenge ist die Kunstmarktseite, die ich als Hauptincomequelle sehe, wenn das funktioniert. (h&b_ubermorgen_bi_8) Nicht, daß man ein Realbureau illusorisch betreibt, sondern eher, daß man eben web-sites schafft. Die so aussehen, daß da mindestens ein reales Bureau dahinter steckt, daß das ganz logisch und auf der Hand ist und da hat sich sicher auch eine Eigendynamik so weit entwickelt, daß die Netzillusion so stark ist, daß wir das auch real nicht mehr brauchen, weil die Routine schon so zu groß ist. Ich brauch nicht an meinem Bureauplatz sitzen, damit ich dem Bereichsleiter Sponsorship, eben dem Bayer-Menschen erklären kann, welcher Mensch uns bei Naziline Geld geschoben hat. Es ist viel geiler das im Kaffeehaus oder im Bett zu machen. (h&b_ubermorgen_bi_9) oder wenn wir sagen, wenn wir kunstmarktmäßig denken, na gut, es wäre imagemäßig sinnvoll, oder der Markt verlangt, daß wir ein echt geiles und repräsentatives Bureau haben, weil wir verkaufen soundsoviel und haben sozusagen eine Marktposition, jetzt übertreiben wir dieses Image noch und mieten uns ein super geiles repräsentatives Bureau irgendwo an der 5th Avenue in New York oder im Millenniumtower in Wien oder in London an einer geilen Location. Oder im Museumsquartier Wien, das sind wir gerade am machen. (h&b_ubermorgen_bi_10) Lebensraum ­ Arbeitsraum irgendwie. Aber ich würde das Ganze nicht mehr Bureau nennen. Und das ist, was konkret passiert ist, ja. (h&b_ubermorgen_bi_11) So tun als würden wir arbeiten. Arbeiten. Aber das heißt eben auch arbeiten, weil wir haben eben zum Schluß schon sehr viel Zeit damit verbracht, mit dem “So tun, als ob man arbeiten würde". (h&b_ubermorgen_bi_12) Auf damals trifft es zu, aber es ist falsch. Und deshalb haben wir das Bureau aufgelöst, weil es stimmt wirklich nicht. (h&b_ubermorgen_bi_13) gestimmt, in dem Sinne. Das Photo ist gemacht worden, zu einem Zeitpunkt, wo das halt schon sehr dekadent wahr. (h&b_ubermorgen_bi_14) Die Beziehung und Spannungsprobleme werden durch das Bild definitiv sichtbar. Sowohl inhaltlich, als auch gruppendynamisch, nach innen, nach außen, eben von dem was wir tun, Kunst und Business sind die Schlagworte, die wir zusammenbringen, ich finde das die perfekte Repräsentation, nein eigentlich ist es eine perfekte Dokumentation. (h&b_ubermorgen_bi_15) Es gab eine Konstruktion, eine Auswahl. Einen zweigeteilten Blick: erstens, der Raumeindruck. Wie fühle ich mich, wenn ich diesen Raum betrete? Was empfinde ich dabei? Dieser Eindruck entsteht in der ersten halben bzw. ersten Minute. Zweitens: die Photographie selbst. Ich verstehe sie als etwas zwischen Intuition und Aufnahme. Den Zusammenhang zwischen den beiden. (photographe 1)